Erklärvideo: Bienensterben - einfach erklärt

explainity erklärt: Bienensterben

 

Das ist Billie, eine Honigbiene aus der Großstadt.

Die Aussicht hier ist nicht die Schönste, der Verkehr ist laut und die Menschen sind ihr manchmal nicht wohlgesinnt - aber trotzdem scheint es ihr und ihrer Familie hier ganz gut zu gehen.

 

Leider steht es, um ihre Verwandten auf dem Land und um manch andere Bienenart, oft nicht so gut. Man hört immer wieder vom „Bienensterben“.

Das ist allerdings eher ein regionales Problem. Denn betrachtet man die Anzahl an Bienenvölkern in Teilen Europas und Nordamerikas, nimmt diese zwar ab - weltweit steigt sie jedoch an.

Beim „Bienensterben“ geht es auch eher um das Aussterben gewisser Arten, nicht der Biene an sich. Warum das so ist, dafür gibt es mehrere Gründe.

 

Fangen wir aber erstmal damit an, wieso die Bienen für uns überhaupt so wichtig sind. Bienen produzieren nicht nur Honig; sie sind vor allem dafür zuständig, das Ökosystem am Laufen zu halten. Indem sie Pflanzen bestäuben, können diese sich fortpflanzen und wachsen, damit es unter anderem Gemüse und Obst gibt.

Das schaffen Billie und Stadtbienen jedoch nicht alleine. Dafür braucht es, vor allem auf dem Land, viele Bienen und besonders auch Wildbienen, da einige Pflanzen nur von ihnen bestäuben werden. Und fehlt die Biene - gibt es keine Blüte - keine Pflanzen - und langfristig nicht genügend Nahrung.

 

Und warum scheint es Bienen, wie Billie in der Stadt, dann vermeintlich besser zu gehen als denen auf dem Land?

 

Nun wird häufig in der industriellen Landwirtschaft zum Schutz gegen unerwünschte Insekten Pflanzenschutzmittel, sogenannte Pestizide, eingesetzt. Die Insekten sterben. Da Bienen genauso zur Gattung der Insekten gehören, sind Pestizide auch für sie schädlich und sie können an den Folgen sterben. Billie in der Stadt bekommt davon in der Regel nichts mit.

 

Außerdem brauchen Bienen Nektar von unterschiedlichen Pflanzen. Auf den riesengroßen, einseitig bepflanzten Feldern auf dem Land, finden Bienen aber kaum noch passende Nahrung und Nistplätze, was sie zunehmend schwächt und verhungern lässt.

 

Ein anderer Punkt sind Parasiten, die teils durch den Bienenhandel aus dem Ausland eingeführt wurden. Die eh schon geschwächten Bienen hier, wissen sich nicht gegen den fremden Feind zu wehren - werden krank - und verende.

 

Für die Industrie gezüchtet Bienenvölker werden zusätzlichem Stress ausgesetzt, wenn sie, zur Bestäubung der Felder, lange Transportwege hinnehmen müssen und dort zudem wieder nur eine Pflanzenart als Nahrung vorfinden.

 

Ein weiterer Grund, den Forscher untersuchen, ist der Einfluss von Mobilfunkwellen, der einen Stressanstieg bei den Bienen anzeigt.

 

 

Bienen mögen es außerdem schön kalt im Winter und die milden Temperaturen, bedingt durch den Klimawandel, tuen ihnen oft nicht gut.

 

Neben all diesen Faktoren, steht aber auch die Tatsache gegenüber, dass frühere Honigproduzenten die Bienenhaltung, wegen des starken Wettbewerbs durch billig importierten Honig, aufgeben.

 

Wichtig ist also, den natürlichen Lebensraum der Biene auf dem Land wieder sicher zu stellen.

Dazu müssen gefährliche Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft verschwinden.

Zudem sind kleinere Felder, wo Blumen und Wildkraut am Rand wachsen können, eine Lösung, um den Bienen Nistplätze und Nahrungsvielfalt zu ermöglichen. Dann kann auch die Biene ihre Abwehrkräfte wieder stärken, um gegen Parasiten und andere Krankheiten gewappnet zu sein.

 

Damit es am Schluss den Bienen auf dem Land wieder gut geht, so wie Billie in der Großstadt.

 

explainity erklärt: Bienensterben

 

Das ist Billie, eine Honigbiene aus der Großstadt.

Die Aussicht hier ist nicht die Schönste, der Verkehr ist laut und die Menschen sind ihr manchmal nicht wohlgesinnt - aber trotzdem scheint es ihr und ihrer Familie hier ganz gut zu gehen.

 

Leider steht es, um ihre Verwandten auf dem Land und um manch andere Bienenart, oft nicht so gut. Man hört immer wieder vom „Bienensterben“.

Das ist allerdings eher ein regionales Problem. Denn betrachtet man die Anzahl an Bienenvölkern in Teilen Europas und Nordamerikas, nimmt diese zwar ab - weltweit steigt sie jedoch an.

Beim „Bienensterben“ geht es auch eher um das Aussterben gewisser Arten, nicht der Biene an sich. Warum das so ist, dafür gibt es mehrere Gründe.

 

Fangen wir aber erstmal damit an, wieso die Bienen für uns überhaupt so wichtig sind. Bienen produzieren nicht nur Honig; sie sind vor allem dafür zuständig, das Ökosystem am Laufen zu halten. Indem sie Pflanzen bestäuben, können diese sich fortpflanzen und wachsen, damit es unter anderem Gemüse und Obst gibt.

Das schaffen Billie und Stadtbienen jedoch nicht alleine. Dafür braucht es, vor allem auf dem Land, viele Bienen und besonders auch Wildbienen, da einige Pflanzen nur von ihnen bestäuben werden. Und fehlt die Biene - gibt es keine Blüte - keine Pflanzen - und langfristig nicht genügend Nahrung.

 

Und warum scheint es Bienen, wie Billie in der Stadt, dann vermeintlich besser zu gehen als denen auf dem Land?

 

Nun wird häufig in der industriellen Landwirtschaft zum Schutz gegen unerwünschte Insekten Pflanzenschutzmittel, sogenannte Pestizide, eingesetzt. Die Insekten sterben. Da Bienen genauso zur Gattung der Insekten gehören, sind Pestizide auch für sie schädlich und sie können an den Folgen sterben. Billie in der Stadt bekommt davon in der Regel nichts mit.

 

Außerdem brauchen Bienen Nektar von unterschiedlichen Pflanzen. Auf den riesengroßen, einseitig bepflanzten Feldern auf dem Land, finden Bienen aber kaum noch passende Nahrung und Nistplätze, was sie zunehmend schwächt und verhungern lässt.

 

Ein anderer Punkt sind Parasiten, die teils durch den Bienenhandel aus dem Ausland eingeführt wurden. Die eh schon geschwächten Bienen hier, wissen sich nicht gegen den fremden Feind zu wehren - werden krank - und verende.

 

Für die Industrie gezüchtet Bienenvölker werden zusätzlichem Stress ausgesetzt, wenn sie, zur Bestäubung der Felder, lange Transportwege hinnehmen müssen und dort zudem wieder nur eine Pflanzenart als Nahrung vorfinden.

 

Ein weiterer Grund, den Forscher untersuchen, ist der Einfluss von Mobilfunkwellen, der einen Stressanstieg bei den Bienen anzeigt.

 

 

Bienen mögen es außerdem schön kalt im Winter und die milden Temperaturen, bedingt durch den Klimawandel, tuen ihnen oft nicht gut.

 

Neben all diesen Faktoren, steht aber auch die Tatsache gegenüber, dass frühere Honigproduzenten die Bienenhaltung, wegen des starken Wettbewerbs durch billig importierten Honig, aufgeben.

 

Wichtig ist also, den natürlichen Lebensraum der Biene auf dem Land wieder sicher zu stellen.

Dazu müssen gefährliche Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft verschwinden.

Zudem sind kleinere Felder, wo Blumen und Wildkraut am Rand wachsen können, eine Lösung, um den Bienen Nistplätze und Nahrungsvielfalt zu ermöglichen. Dann kann auch die Biene ihre Abwehrkräfte wieder stärken, um gegen Parasiten und andere Krankheiten gewappnet zu sein.

 

Damit es am Schluss den Bienen auf dem Land wieder gut geht, so wie Billie in der Großstadt.